Lillis Internetseite
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Ich bin nicht tot,
ich tauschte nur die Räume.
Ich leb’ in euch.
Und geh durch eure Träume.

Michelangelo


Liebe BesucherInnen von Lillis Internetseite,


Viele Menschen haben dreieinhalb Jahre lang Lillis Kampf gegen den Krebs intensiv mitverfolgt, mit uns gehofft und gebetet. Nach einem Aufruf in der Saalfelder Lokalpresse und auf dieser Internetseite ereilte uns im Herbst 2007 eine Flut der Hilfsbereitschaft. Sehr viele hilfsbereite Menschen spendeten uns Geld, um unverzüglich Behandlungen vornehmen zu können, die zunächst nicht von der gesetzlichen Krankenkasse getragen wurden.

Sie gaben uns erst die Möglichkeit, wirklich alles zu versuchen, um unsere Lilli von ihrer heimtückischen Krankheit zu befreien. Sie schenkten uns drei gemeinsame, wertvolle und trotz allem glückliche Jahre. Für dieses beeindruckende Engagement, die grenzenlose Solidarität die uns zuteil wurde, möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken.

Doch leider spielt das Leben manchmal nach Gesetzen, die man einfach nicht verstehen kann. Trotz aller anfänglichen Erfolge und zunächst erfolgreichen Zusatztherapien mussten wir letzten Endes doch von unserer lieben Lilli Abschied nehmen. Der Krebs war stärker als ihr kleiner Körper. Vor allem in Knochen und Knochenmark war die Krankheit immer weiter vorangeschritten, die Therapie an diesen Stellen nahezu unmöglich. Am 24. August 2010 ist sie im Alter von sechs Jahren im Saalfelder Krankenhaus verstorben. Eine Woche darauf fand die bewegende Beerdigung auf dem Saalfelder Friedhof statt.

Lilli war ein ganz besonderer Mensch und mochte die Gesellschaft, den großen Rummel. Sie liebte es, wenn viele Menschen, Kinder wie Erwachsene, um Sie herum waren. Darum haben wir uns auch bewusst dazu entschieden, die Beerdigung für die Öffentlichkeit freizugeben und bei aller Trauer auch fröhliche Facetten eingebaut. Und auch darüber hinaus laden wir alle, die möchten, ein, Lillis Grab auf dem Saalfelder Hauptfriedhof zu besuchen. Wir sind überzeugt, dass sie es auch so gewollt hätte.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz besonders bei unseren Eltern Ilona und Peter Pabst, Renate und Jens Lahr sowie den Verwandten und Freunden bedanken, die mit uns den langen Weg der Therapie und dann schließlich doch des Abschieds gegangen sind. Ihr wart immer dann für uns da, wenn wir euch brauchten, habt uns bei der Lösung unserer Alltagsprobleme geholfen, habt uns immer wieder Mut und Kraft gegeben.

Besonderen Dank möchten wir auch den Ärzten und Schwestern der Universitätskliniken Tübingen und Jena, des Helios Klinikums Erfurt, der Krankenhäuser Saalfeld und Bad Berka und insbesondere der Gisunt Klinik in Zetel aussprechen. Auch wenn der Erfolg noch so aussichtslos schien, haben Sie Lilli niemals aufgegeben und so manches Mal das Unmögliche möglich gemacht. Bis zum letzten Tag und darüber hinaus haben Sie mit uns gefühlt und uns getröstet. Dies berührt uns tief und hilft uns.

Großer Dank gebührt auch dem Vorstand und den Mitarbeitern der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt, die uns über die lange Zeit ermöglichten, Lilli gemeinsam zu betreuen und zu pflegen. Für die Unterstützung bei der Trauerfeier möchten wir uns bedanken bei den Mitarbeitern des Bestattungshauses M. Hofmann und B. Ludwig GbR sowie dem Trauerredner Herrn Bujak.

Wir danken insbesondere auch all den mehr als 300 lieben Menschen, die unsauf vielfältige Weise ihre Solidarität bekundet haben.

Wir möchten um Nachsicht bitten, dass es solange dauerte, bis wir an dieser Stelle über das Geschehene informierten. Aber Schmerz und Trauer saßen bei uns zu tief.

Bei unserem Spendenaufruf hatten wir versprochen, dass nicht für Therapien verwendete Gelder anderen krebskranken Kindern zu Gute kommen sollen. Mit Stand 22. Oktober 2010 befanden sich noch 42.934,20 Euro auf Lillis Spendenkonto. Unser Spendenbeirat (Rechtsanwalt Daniel Prauka, Makler Dinko Culina, Pfarrer Volkmar Forchmann), bei dem wir uns ebenfalls herzlich bedanken, hatte laufend Einnahmen und Ausgaben auf Rechtmäßigkeit überprüft und einen Abschlussbericht erstellt. Die Prüfberichte ebenso wie die letzten Kontoauszüge sind unter Spenden öffentlich dokumentiert. Das vorhandene Geld wurde an folgende Einrichtungen weitergespendet, Lillis Konto daraufhin aufgelöst:

 Gesellschaft für Kinderkrebsforschung (GKKF): 30.000 €
 Ein Herz für Kinder (hatte Lilli auch unterstützt): 5.000 €
 Kinderklinik Saalfeld: 2.000,20 €
 Elterninitiative krebskranker Kinder Erfurt: 3.000 €
 Elterninitiative krebskranker Kinder Tübingen: 1.934 €
 FoFöG (Forschungsförderungsgesellschaft für Komplementärmedizin): 1.000 €

Die GKKF finanziert vor allem Forschungen zum Neuroblastom, einer Krebsart, zu der sonst wegen ihrer Seltenheit (ca. 150 Fälle in Deutschland/Jahr) kaum geforscht wird. Unter www.gkkf.de kann jeder Infomaterial anfordern und wer mag, weitere Spenden leisten. Mögen durch diese neuen Erkenntnisse die Heilungschancen verbessert und anderen Kindern und Eltern unser Schicksal erspart bleiben.

Irina Lahr und Matthias Pabst


 
























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